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Rhodos

Endlich bin ich auf Rhodos angekommen. Das Hotel Ekaterini***+ in Kiotari ist eine sehr familiäre und schöne Unterkunft, dass haben ich und meine Begleiter gleich nach der Ankunft gemerkt. Den ersten kleinen Ausflug haben wir auch schon unternommen, zum "Agios Georgios Beach", ein etwas abgelegener und menschenleerer Sandstrand ganz in der Nähe. Zwar ist die Straße auf den letzten Kilometern etwas holprig gewesen, aber der tolle Strand und das klare Wasser waren es wert.

Ein neuer Tag in Rhodos und ich habe gleich zwei tolle Orte besucht. Zuerst das Schmetterlingstal in Petaloúdes, ein über fünf Kilometer langes Tal mit schönen Wanderwegen und - wie der Name schon sagt - jeder Menge Schmetterlingen. Man muss allerdings genau hinsehen, denn nur im Flug erkennt man ihre orange-schwarzen Flügel. Wenn sie an den Bäumen oder den Felsen sitzen, sieht man meist nur ihre grau-schwarze Oberseite. Danach ging es zur Rhodos Ostrich Farm, gleich um die Ecke. Hier konnte man nicht nur Strauße  füttern und mit ihnen aus nächster Nähe agieren (sie zwicken zuweilen etwas), sondern auch die anderen Tiere der Farm füttern, streicheln und beobachten. Neben Eseln und Ponys gibt es hier unter anderem Kängurus, Dromedare, Ziegen, Lemuren und noch einiges mehr zu entdecken. Vor allem für meinen jungen Reisebegleiter ein tolles Erlebnis. Den Straußen begegnet man übrigens im sehr idyllischen Restaurant noch einmal, wahlweise als Omelette oder Burger.

Ein neuer Tag. Heute ging es schon früh los, um rechtzeitig in der Altstadt von Rhodos zu sein. Diese liegt innerhalb von großen Stadtmauern und bietet mit ihren verwinkelten Gassen und vielen kleinen Geschäften sowie Tavernen einen schönen Ort zum erkunden. Es lohnt sich die großen touristischen Bereiche zu verlassen und zu schauen, wohin einen die nächste kleine Gasse führt. So fanden wir auch die etwas versteckt liegende aber sehr idyllische Taverne "Ta Mezeklikia".
In der Altstadt kann man auch die Ritterstraße bestaunen, die am besten erhaltene mittelalterliche Wohnstraße der Welt. Wenn man sich die Stadtmauern und Wehranlagen ansieht, weiß man warum Rhodos lange Zeit als uneinnehmbar galt.

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